Wie stiftet man Frieden?



Aloha Ihr geliebten Seelen

Für mich hat jetzt eine wundervolle Zeit begonnen. Eine Zeit des Rückzugs und der Neuausrichtung in meinem eigensten INNEREN. Ich liebe den November und die immer länger werdenden Nächte mit der hohen Präsenz der geistigen Welt. Ich empfinde es als sehr wohltuend, diese unglaublich schöne Herbstfärbung täglich so bunt genießen zu dürfen.


Viel Unruhe ist gerade in sehr vielen Menschen präsent und eine latente Aggressivität liegt in der Luft. Das ist erst einmal weder gut noch schlecht.

“Die Kunst ist es bei sich selber zu bleiben.”

RegenbogenDies bedeutet jedoch erst einmal wirklich ehrlich und wahrhaftig zu wissen, was ist IN mir gerade los. Welche Muster und Programme sind IN mir gerade aktiv, anstatt das Gegenüber zu verurteilen, weil er/sie so unruhig, aggressiv oder …… ist.

Am 6.11.2019 war ich in Ulm bei meiner ältesten Tochter, die 30 Jahre alt wurde. Für mich ist jeder Geburtstag meiner Kinder immer ein sehr besonderer Tag, da er doch die Liebe zwischen meinem Mann und mir sichtbar gemacht hat und sie mich immer daran erinnern, wie vielfältig und bunt diese Liebe ist.

Vor 30 Jahren am 9.11.1989 war ein ganz besonderer Tag für alle Deutschen. Ich glaube, es erinnert fast jeder, wo er an diesem Tag war. Was wir alle nicht für möglich gehalten haben, ist plötzlich wahr geworden. Die Grenze zwischen Ost-und West-Deutschland ist geöffnet. Mein Mann kam damals zu mir ins Krankenhaus und schob einen Fernseher zu uns vier Frauen ins Zimmer hinein mit unseren neugeborenen Seelen und sagte:

„Wisst ihr überhaupt, was da draußen los ist?“

Dies war für uns alle unglaublich bewegend und für unsere „Babys“ von damals ist der Wegfall der Mauer eine Realität, die es für viele ältere Menschen heute noch nicht ist, obwohl die Mauer im Außen schon so viele Jahre gefallen ist.

Da ich am 6.11.  bei meiner Tochter in Ulm war, ist das Ulmer Münster in mein Blickfeld gerückt, diese wunderschöne gotische evangelische Kirche mit dem höchsten Kirchturm der Welt, von einem riesigen Banner umrahmt, auf dem steht:

„Selig sind die Frieden stiften“ 

~ Matthäus 5,9

Münster in Ulm mit FriedensbannerEs hing lange Zeit am Bauzaun, der einige Jahre um das Ulmer Münster stand und jetzt habe ich das Banner das 1. Mal ohne Bauzaun gesehen. Ein ganz anderer Blick darauf – frei von dem Gerüst und dem Bauzaun.

Ich war das 1. Mal schon begeistert von dem Banner  (vielleicht auch weil es Nadjas Taufspruch ist 🙂 ) und jetzt, so kurz vor dem historischen Datum, hat es mich noch einmal anders berührt – auch weil ich die Energien der Unruhe, der unterschwelligen Aggression so verstärkt im Feld wahrnehme.

„Selig sind die Frieden stiften,

denn sie werden Gottes Kinder heißen.“


Wie geht das, Frieden stiften?

Frieden PeaceFrüher dachte ich oft, wenn ich mich so verhalte wie andere es sich von mir wünschen, dann ist das Frieden.

Wie kann ich die Dinge tun, die ich zu tun liebe, wenn meine Liebsten gerne etwas anderes von mir hätten? Bin ich dann egoistisch? Muss ich immer für andere da sein und ihnen helfen? Muss ich mich immer zurückstellen? Darf ich eine andere Meinung als meine Familie oder mein Freundeskreis, meine Frau, mein Mann, mein Chef, meine Kirche, mein Guru, meine Partei haben?

Heute habe ich Antworten gefunden für mich!

Frieden bedeutet – ich weiß, als wer ich leben möchte, als wer ich mich zeige!

Frieden bedeutet  ich bleibe mir treu und kann dem anderen UNEINGESCHRÄNKT seinen Weg gehen lassen.

Frieden bedeutet – ich bin anderer Meinung als Du und achte und ehre Dich weiterhin.

Frieden bedeutet – ich bin anderer Meinung als mein Liebster, meine Liebste und zweifele deshalb NICHT unsere Liebe an.

Frieden bedeutet – ich öffne mich einem größerem Feld, einer größeren Intelligenz – der universellen LIEBE, die ALLEM Raum gibt UND nicht wertet.

Frieden bedeutet – ich lasse Raum und Stille.

Frieden bedeutet – ich mache das, was mir gut tut und komme ERFÜLLT in die BEGEGNUNG zurück.

Frieden bedeutet – ich höre auf mich zu kritisieren und all die anderen wundervollen Menschen um mich herum.

Frieden bedeutet – ich lebe aus meinem geöffneten Herzen heraus und schließe NICHTS mehr aus – vor allem mich selbst nicht mehr!

Frieden bedeutet – ich jage nicht mehr meiner Bedürftigkeit hinterher.

Frieden bedeutet – ich erlöse meinen Mangel IN mir.

Frieden bedeutet – ich kann mit der Unruhe IN mir und mit der Unruhe im Außen sein.

Frieden bedeutet ich habe mit der überschießenden Wutkraft im Solarplexus Frieden gemacht – gestiftet und kann meine Schöpferkraft aus dem Beckenraum ziehen. In diesem  Becken kann eine heilige Wut sitzen. Diese Wut hat NICHTS damit zu tun, andere abzuwerten, zu verletzen, ……. Sondern diese Wut ist eine unglaubliche Kraft, die aus dem unteren Raum FÜR MICH wirkt und mich in die Handlung bringt, etwas zu verändern. Eine andere Sichtweise einzunehmen. Eine für MICH ungute Situation zu verlassen, mit all meiner Kraft. Sie ist eine Hitze, die es schafft ein jahrtausendaltes Konzept von mir, von Situationen, wie „man“ zu sein hat, abstreifen zu lassen. Eine Hitze, die sagt: „So geht man mit der Erde nicht um und so geht man mit den Kindern nicht um und so geht man mit den Tieren nicht um“. UND dies ist nicht verhandelbar.


Ich wünsche euch eine gesegnete friedvolle Zeit mit EUCH selber und mit ALLEM womit ihr in Verbindung steht.

Frieden schaffen

Möge der Frieden IN uns

ein immer größeres Netz bilden

– fein gewebt – golden leuchtend.

Mögen diese inneren Netze sich immer weiter ausdehnen

und ein zartes, leuchtendes goldeneres Netzwerk

über diese wundervolle Erde bilden.

Shalom

Marion Odile


Shalom

Das habe ich jetzt auf meiner Israelreise gelernt, heißt Frieden. Mit diesem Frieden ist ein tiefes inneres Gefühl von ich habe genug gemeint. Ich bin ganz und ich bin heil. Ich muss nicht erst ganz und heil werden ich bin es. SHALOM In all unserer Tatkraft und Liebe.



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